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Trennungsangst Kind: Ängste bei Kindern

Eltern trennen sich und die Kinder reagieren zumeist mit Trennungsangst. Verlustängste bei Kindern sollte man ernst nehmen und sollten unbedingt behandelt werden. Diese Angstzustände bei Kindern kommen auch bei glücklichen Familien vor. Kinder können schon überreagieren, wenn ein Elternteil, zumeist die engste Bezugsperson, nur mal kurz weg muss. Eine starke Ausprägung, kann zu einer emotionalen Störung führen. Gerade die Trennung der Eltern, kann Ängste bei Kindern hervorrufen und verstärken.

Inhaltsverzeichnis:

  • Angststörung bei Kindern
  • Ängste bei Kindern
  • Angstzustände bei Kindern
  • Verlustängste bei Kindern
  • Eltern trennen sich – Auswirkungen auf Kinder
  • Die Trennungsangst nehmen

 

Angststörung bei Kindern

Ängste entstehen wenn man unbekannten, bedrohlichen Situationen ausgesetzt wird. Eine Angststörung bei Kindern kann schnell durch vermeintlich harmlose Situationen ausgelöst werden. Verlustängste bei Kindern kann schlussendlich zu Angstzustände führen.

In der Entwicklung des Kindes ist es ganz normal Ängste zu durchlaufen, diese sind im Normalfall nur vorübergehend. Bei einer Trennung der Eltern hingegen, kann sich eine Angststörung bei Kindern entwickeln. Wenn also Ängste besonders häufig auftreten, über mehrere Monate hinweg, dann spricht man von Angststörungen. Dies ist ein psychischen Störung, die durch die andauernden Belastungen der Trennung entstehen.

Besonders Kinder sind stark von solchen Störungen betroffen, da sie eine ganz andere Wahrnehmung haben. Statistiken sprechen auch davon, dass jedes zehnte Kind von einer psychischen Störung betroffen ist. Am häufigsten wird diese ausgelöst, durch eine allgemeine Trennungsangst oder Phobien. Glückliche Trennungskinder sollten nicht an solchen Ängsten leiden.

Ängste bei Kindern

Mit Ängsten muss das Kind rechtzeitig lernen umzugehen. Eine Trennung der Eltern ist hier natürlich eine extrem Situation. Es gibt viele Ängste die ein Kind durchlebt und egal welche Angstzustände bei Kindern auftauchen, sollte man immer für sein Kind da sein. Ein großer Fehler der hier aber gemacht wird ist, dass man versucht das Kind aus jeglichen Angstsituationen zu halten.

Das Kind muss lernen, mit unterschiedlichen Situationen klar zukommen, die einem Angst machen. Die meisten Ängste werden im Unterbewusstsein aufgebauscht und können so, bei einer nicht Behandlung, zu einer Angststörungen werden. Somit werden selbst kleine Ängste bei Kindern – Angststörungen. Kinder sollten sich, genauso wie Erwachsene, immer ihren Ängsten stellen.

Man möchte für seinen Sprössling natürlich nur das beste, wenn man aber anfängt seine Kinder von Angstsituationen fernzuhalten, bewirkt man am ende genau das Gegenteil.

Angstzustände bei Kindern

Kinder lassen sich nicht unbedingt anmerken, dass sie an Ängsten oder gar an Angststörungen leiden. Somit ist es für die Eltern nicht sonderlich leicht, diese zu erkennen. Ein deutliches Anzeichen für Angstzustände bei Kindern ist es, wenn sie sich stark zurückziehen. Auch wenn die schulischen Leistungen nachlassen, kann es auf eine Angststörung hinweisen.

Kinder mit wenig Selbstvertrauen sind anfälliger für Ängste und somit auch für Angstzustände. Wichtig hierbei ist es das Gespräch zu suchen, man sollte aber behutsam an die Situation herangehen. Gehen Sie an solch ein Gespräch ohne Vorurteile heran, versuchen Sie das Gespräch  möglichst Objektiv an und zeigen Sie ihrem Kind das es Unterstützung von der Familie bekommt.

Ablenkungen, sind ein super Mittel gegen Ängste. Am besten eignen sich Hobbys in dem sich das Kind voll ausleben kann. Jeder Erfolg ist eine Anerkennung und stärkt das Selbstbewusstsein.

Verlustängste bei Kindern

Am häufigsten werden Angstzustände durch Verlustängste bei Kindern hervorgerufen. Besonders traumatisch sind die Fälle in denen sich die Eltern trennen. Gerade bei solchen Erfahrungen ist die Entwicklung der Verlustangst sehr ausgeprägt. Solche Erfahrungen können zu Angststörungen bei Kindern sorgen. Zumeist bleibt dies bis ins Erwachsenenalter bestehen und sorgt für viele Probleme.

Kinder sind auf die Fürsorge der Eltern angewiesen und bekommen die volle Aufmerksamkeit. In einem Elternhaus, in dem die Kinder keine volle Unterstützung, in Form von Liebe und Zuneigung bekommen, leiden unter diesen Umstand. Die Folge sind Traumata, die bei Kindern zu Verlustängsten führen können. Ein Kind geht von der Ablehnung der Eltern aus und verliert das Vertrauen zu den Eltern.

Wenn man feststellen sollte, dass das Kind seine Verhaltensweisen ändert, sollte man nicht resignieren. Hier muss man proaktiv an sein Kind herantreten und das Gespräch Suchen um Vertrauen aufzubauen. Man sollte unbedingt Aufmerksamkeit schenken und zeigen, dass man immer da ist.

Gerade bei Verlustängsten ist Beziehungsarbeit zwischen Kind und Eltern notwendig. Eine gesunde Beziehung sorgt dafür, dass das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl des Kindes gestärkt wird. Wichtige Eigenschaften für die zukünftige Entwicklung. Auch können bereits vorhandene Verlustängste dadurch abgemildert werden.

Eltern trennen sich – Auswirkungen auf Kinder

Neben den Verlustängsten reagieren Kinder sehr unterschiedlich auf solche Situationen. Wie bereits geschrieben können Kinder sich zurückziehen, aber auch das Gegenteil kann vorkommen. Hierzu gehört aggressives Verhalten gegenüber einem Umfeld.

Die Entwicklung seelischer Störungen ist von vielen Faktoren abhängig. Das Alter und Entwicklungsstand sind maßgeblich dafür verantwortlich. Auch die Beziehung zwischen den einzelnen Eltern spielt eine nicht unwesentliche Rolle, bei einem Trennungsprozess. Auch wirkt sich die zukünftige Wohnsituation und der seelische Zustand des Alleinerziehenden auf das seelische Wohlbefinden aus.

Man wird es leider nicht schaffen, die Kindern komplett aus den Streitigkeiten herauszuhalten. Dennoch sollte man in einer Trennungsphase die Kinder nicht unnötig hineinzuziehen. Egal wie sehr man sich auch bemüht, Kinder sind alleine durch die räumliche Trennung der Eltern emotional befangen.

Grundlegend sollte man die Anspannung einer Trennung nicht zu sehr nach außen tragen. Kinder sollten in keine Streitigkeiten hereingezogen werden. Streitthemen sollten unbedingt ohne Kinder diskutiert werden. Man sollte niemals auf den Gedanken kommen, die Kinder als Werkzeug zu missbrauchen. Ein solches Verhalten ist inakzeptabel und gefährdet das Kindeswohl. Bei scheinbar unlösbaren Themen, muss das Gericht zu einer Einigung finden.

Die Trennungsangst nehmen

Die Zuneigung steht hier an erster Stelle, zudem sollte man seinen Kindern genug Aufmerksamkeit schenken. Wichtig ist es aber auch seinen ehemaligen Partner nicht abzuwärten, beide Erziehungsberechtigte spielen für die Kinder eine wichtige Rolle. Kinder identifizieren sich mit beiden Elternteilen und wollen von beiden die volle Aufmerksamkeit. Es sollte niemals ein Konkurrenzkampf entstehen, wer der Liebling ist.

Man sollte seinen Kindern klar machen, dass sowohl Vater als auch Mutter für sie da sind. Ersparen Sie Ihren Kindern solche unnötigen Konflikte und sorgen Sie dafür, die Situation so abgeklärt wie nur möglich zu bewältigen. Die Gefühle sollten nicht vor den Kindern aufgebauscht werden. Wer mit der Trennung abgeklärt umgehen kann, wird dies auch seinen Kindern vorleben können und genau das sorgt für stabile Verhältnisse.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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